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Der Glockenturm kommt! Einladung zur Gemeindeversammlung

Bei unserer Gemeindeversammlung am 21. Februar 2015 wurde über den Bau des noch fehlenden Glockenturms und dessen Finanzierung beraten.
Unser Architekt Frank Lattke hat die Gemeinde über den Stand des Entwurfs und die zu erwartenden Kosten informiert.
Daraufhin sind wir mit der Finanzkommission in Verhandlung über einen Kredit in Höhe von 100.000 € eingetreten. Mittlerweile hat auch die Synodalvertretung der Kreditvergabe zugestimmt, so dass die Planungen für den Turm wieder aufgenommen wurden.
Nun gilt es den Bauantrag zu stellen. Wenn alles nach Plan läuft, kann mit dem Bau des Turms bereits im ersten Halbjahr 2017 begonnen werden. Für das Geläut sind noch 45.000 € aufzubringen. Die Fundraisinggruppe hat sich hierzu schon viele kreative Gedanken gemacht. Ziel ist es, Ende des Jahres mit unserem Bischof Matthias Ring die Glockenweihe zu feiern, so dass wir an Weihnachten 2017 dem Geläut unserer eigenen Glocken lauschen können.
Damit Sie sich alle noch einmal detailliert über den Stand der Planungen, die Finanzierung und auch den Bauzeitenplan informieren können, lädt der Kirchenvorstand zu einer Gemeindeversammlung am Sonntag, dem 29. Januar 2017, ein.
Nachdem unsere Ohren im Gottesdienst durch die Darbietung des Weihnachtsoratoriums Saint Saens und unser Gaumen durch ein gemeinsames Mittagessen verwöhnt wurden, werden wir die Gemeindeversammlung um ca. 12:30 Uhr beginnen.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Vorstellung der Planung zum Bau des Glockenturms durch Herrn Architekten Frank Lattke
  2. Informationen von Herrn Bachert von der Glockengießerei Bachert in Karlsruhe
  3. Bericht über den Stand der Finanzierung durch den Kirchenvorstand
  4. Bauzeiten und geplante Glockenweihe
  5. Aussprache und Abstimmung über das Bauvorhaben Glockenturm

KirchturmKonzerte

Die hervorragende Akustik der Apostelin-Junia-Kirche lädt dazu ein, die Kirche auch als Konzertraum zu erleben. Der Erlös aus diesen Konzerten dient zur Finanzierung des neuen Kirchturms.

Zufolgenden Konzerten laden wir in nächster Zeit ein:

Sonntag, 20. November 2016, 14 Uhr: Voradventliche Stub’nmusi

Im Rahmen unseres Adventsbazars werden Sie an diesem Nachmittag mit Musik und Texten auf den Advent eingestimmt. Dabei werden sich zarte und besinnliche Klänge mit fröhlicher und belebender Hirtenmusik abwechseln

Mitwirkende: Christine Schmid, Manuela Lohner, Constanze Schwab, Wencke Meyer, Alexandra Caspari

Eintritt frei – Spenden erbeten

Sonntag, 15. Januar 2017, 18 Uhr: Musik, die unter die Haut geht – Susanne Ortner (Deutschland/USA) und Tcha Limberger (Belgien) spielen Klezmer, klassischen Jazz und Weltmusik

Susanne Ortner, klassisch ausgebildete und mit Preisen bedachte Klarinettistin, ist vielen Fans noch in bester Erinnerung als profilierte Klezmer-Musikerin. Sie lebt seit einigen Jahren in Pittsburgh, USA, und hat sich dort musikalisch weiter entwickelt und ihr Repertoire um klassischen Jazz (Benny Goodman) und Weltmusik erweitert. Diesmal kommt sie in Begleitung des Gitarristen Tcha Limberger „in die alte Heimat“ zurück.

Tcha Limberger, aus einer Familie von Sinti-Musikern, ist in der Welt des Gipsy-Swing-Stils von Django Reinhardt aufgewachsen und hat mit vielen seiner führenden Interpreten zusammengearbeitet. Die Liebe zur traditionellen Musik aus aller Welt kommt in dem breiten Repertoire des Multi-Instrumentalisten und betörenden Sängers zum Ausdruck. Das Streben nach Groove, Swing und Sound brachten Tcha und Susanne bei einem Django-Reinhardt-Workshop in Boston zusammen, und es entstand ein ungewöhnliches Duo-Projekt.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Abend mit zwei außergewöhnlichen Musikern!

Hier können Sie auch unseren Konzertflyer öffnen:

Sommerfest mit Verleihung des Fritz-Bender-Sonderpreises

Am 10. Juli 2016 luden wir zum Sommerfest auf unseren Kirchenvorplatz ein. Der Höhepunkt dieses gelungenen Festes war der Festakt zur Verleihung des Fritz-Bender-Sonderpreises an unseren Architekten Frank Lattke für den Bau unserer Apostelin-Junia-Kirche. Den Stiftungsrat überzeugte vor allem die biologische Bauweise: CO2-neutral, mit umweltfreundlichem und kostensparendem Energiekonzept, Wärmerückgewinnung, atmungsaktiver Gebäudehülle, natürlichen und schadstoffarmen Baustoffen und einer guten städtebaulichen Einbindung. Besonders wurde auch das große Engagement der Gemeinde selbst in Planung und Bau hervorgehoben.

Der Erlös des Festes und einen Teil des Preisgeldes ist dafür vorgesehen den noch fehlenden Glockenturm der Kirche zu finanzieren.

Baupreis für die Apostelin-Junia-Kirche

Das Architektenbüro lattkearchitekten erhält den Fritz-Bender-Sonderpreis 2016 für das Projekt Neubau der alt-katholischen Apostelin-Junia-Kirche.Dieser Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Den Betrag teilen sich Architektenbüro und Gemeinde.

In der Begründung der Fritz-Bender-Stiftung heißt es: “Der Neubau der alt-katholischen Apostelin-Junia-Kirche … überzeugte vor allem durch die biologische Bauweise im Sinne der Vorgaben unseres Stifters, des Münchner Bauunternehmers Fritz Bender.” Weiter heißt es: “Der Stiftungsrat der Fritz-Bender-Stiftung vergibt zur Würdigung dieses auch architektonisch beeindruckenden Baues ausnahmsweise einen Sonderpreis, da das Projekt aufgrund seiner liturgischen Bestimmung mit den anderen Bewerbungen nicht verglichen werden konnte.”

Der Stiftungsrat würdigt im Weiteren die “beeindruckende Gestalt der Kirche” und “das hohe Engagement der Gemeinde”.

Februar 2016: Gemeindeversammlung hat über den Bau eines Kirchturms beraten

In der Gemeindeversammlung am 21.Februar, die sich mit dem Haushalt zu befassen hatte, musste der Kirchenvorstand zwei Versionen des Haushaltsplanes bereithalten: Stand doch zur Abstimmung, ob die Gemeinde für den Bau eines Glockenturms ein Darlehen bei der Synodalkasse beantragt, dessen Tilgung der Investitionsfonds übernimmt, so dass für die Gemeinde nur die anfallenden Zinsen zu zahlen sind.

Da sieht natürlich der Haushaltsplan anders aus, weil neben den Zinszahlungen auch andere Baukosten und Spendeneinwerbungen berücksichtigt werden müssen.
Es war spannend!
„Der freistehende Campanile markiert als Glockenturm an der Schnittstelle von Park und Grasiger Weg städtebaulich die Position des Kirchengebäudes und unterstützt die Bedeutung der Apostelin-Junia-Kirche im Zentrum des Sheridan-Parks.“
So steht es in einer Projektbeschreibung unseres Architekten Frank Lattke.
Mit seinem Modell des Turms und den ausführlichen Erläuterungen konnte er die Versammlung überzeugen, so dass fast einstimmig beschlossen wurde, den Kredit zu beantragen.
Wir haben also wieder ein Ziel, das wir erreichen möchten. Den Kirchenbau haben wir schon geschafft – packen wir den Turm und die Glocken an!